Besuch der Grundschule Saffig 3. Schuljahr bei der Freiwilligen Feuerwehr
Saffig
Am 25.03.2011 besuchten die Schüler der Grundschule Saffig die Feuerwehr.
Brandschutzerzieher Torben Stöver informierte die Schüler über den Brandschutz. So lernten die Schüler, wie sie verantwortungsvoll mit Zündmitteln und Kerzen umgehen, wie sie sich bei einem Brand richtig verhalten und wie sie richtig die Feuerwehr alarmieren. Unterstützt wurde Torben Stöver von den Feuerwehrkameraden Wilhelm Breitbach und Björn Bunse. Weiterhin zeigten sie wie es zu einer Staubexplosion kommt. Natürlich durften die Schüler nach ausreichendem Vorstellen der Gerätschaften auch die Ausrüstung der Wehr testen. Nach der Brandschutzerziehung durften alle Schüler noch ihre Geschicklichkeit bei Wasserspielen unter Beweis stellen.
Brandschutzwoche im Kindergarten Saffig vom 04.04.11 bis 08.04.11
„Brandschutzerziehung – was ist das?“ Unter diesem Motto stand eine spannende Woche im Kindergarten Saffig. Die Regie führten die Brandschutzerzieher Jörg Schrömges, Torben Stöver und Wilhelm Breitbach von der Freiwilligen Feuerwehr Saffig. Mit dem Feuerwehrauto und viel Lehrmaterial verging die Zeit wie im Flug.
Ganz praktisch lernten die Jungen und Mädchen des Saffiger Kindergartens, wie man verantwortungsvoll mit Feuer umgeht und sich im Ernstfall eines Brandes verhält. Jeder durfte z.B. unter Anleitung mit dem Streichholz eine Kerze anzünden. Dann erfuhren die Kinder den Unterschied zwischen „gutem“ und „bösem“ Feuer, wobei sie die Gefahren erklärt bekamen. Weiterhin übten die Kinder am Montag das richtige Verhalten bei einem Brand. Torben Stöver trug seine Einsatzausrüstung, um ihnen die Angst vor einem Feuerwehrmann zu nehmen. Jörg Schrömges erklärte die Ausrüstung und legte großen Wert darauf, den Kindern zu vermitteln, sich bei Feuer nicht zu verstecken, sondern sofort und ohne etwas mitzunehmen das Haus zu verlassen.
Am Abend des Tages veranstaltete die Feuerwehr mit dem Kindergarten einen Infoelternabend. Hier erschienen zahlreiche Eltern um sich über die Brandschutzwoche zu informieren. Schrömges und Stöver erklärten ihnen den Sinn der Brandschutzerziehung und den Ablauf der Brandschutzwoche. Weiterhin wurde ihnen die Organisation Feuerwehr erklärt. Zum Abschluss erklärte Schrömges noch ein paar Kindernotfälle mit ihren Anzeichen und wie man sich in den jeweiligen Situationen verhalten sollte.
Am Dienstag ging es um 9 Uhr wieder los. Hier bot sich erstmals ein Elternteil an, die Brandschutzwoche zu unterstützen. Frau Bonn zeigte den Kindern anhand von Versuchen, was eigentlich Luft ist.
Am Mittwoch erfuhren die Jungen und Mädchen, wie man einen Notruf absetzt. Jedes Kind spielte die Situation durch und gab eine Meldung mit den wichtigsten Infos: Was ist passiert ? Wer ruft an ? Wo ist es passiert ? Wie viele Verletzte ? Warten auf Rückfragen !
Donnerstags wurde es dann richtig Aufregend für die Schukis. Die Kinder besuchten die Feuerwehr. Hier wurden die Kinder zunächst mal begrüßt und zu einem Frühstück eingeladen. Anschließend fasste Torben Stöver nochmals die Woche zusammen und wiederholte verschiedene Lerninhalte.
Anschließend ging man runter zur Fahrzeughalle wo man den Kindern verschiedene Versuche vorführte unter anderem eine Staubexplosion und die Entzündbarkeit von Gasen.
Danach wurden die Feuerwehrautos von Schrömges, Stöver und Breitbach erklärt und praktisch vorgeführt. Des weiteren hatten die Brandschutzerzieher Wasserspiele mit Schläuchen aufgebaut. Natürlich blieben dabei nicht alle trocken.
Am Freitag kam es dann zum „Ernstfall“, Sandra Schwarz und Jörg Schrömges wollten wissen, was die Kinder in dieser Woche gelernt hatten. Um ca. 9.30 Uhr traten aus einer Nebelmaschine dicke Rauchwolken in den Flur des Kindergartens. Als er voller Qualm war, rief plötzlich eine Erzieherin: „Feuer“! und die Rauchmelder schlugen auch Alarm. Alle Kinder verließen wie eingeübt den Kindergarten und stellten sich draußen an ihren Gruppenschildern auf.
Sandra Schwarz hatte die Lage sofort erkannt und alarmierte die Feuerwehr übers Telefon. Nach etwa fünf Minuten hörten die Kinder ein Martinshorn, und tatsächlich kam die Feuerwehr zum Kindergarten. Mit einem Innenangriff wurde der Brand schnell unter Kontrolle gebracht und gelöscht. Hier war es dass erste mal dass die Brandschutzerzieher der VG Pellenz sich gegenseitig unterstützt haben.
Anschließend wurde den Kindern erklärt, das dies nur eine Übung war, um zu sehen, ob alle während der Woche gut aufgepasst hatten.
Weil sie sich richtig verhalten hatten, bekamen die stolzen Kinder von den Feuerwehrleuten eine Urkunde, die die Teilnahme an der Brandschutzerziehung bestätigte.