Alarmübung der Pellenzwehren

Am späten Freitagabend diente das RWE Verwaltungsgebäude in der Rauschermühle in Saffig der Verbandsgemeinde Pellenz als Übungsprojekt für eine Alarmübung. Das Szenario: Um 17:13 Uhr wurde eine Explosion im Kellerbereich des Verwaltungsgebäudes simuliert und eine erste Rauchbombe gezündet. Alarmierung der Feuerwehr über Leitstelle Koblenz/Feuerwehr-einsatzzentrale Plaidt. In wenigen Minuten rückte das erste Löschfahrzeug an. Das entstandene Feuer breitet sich durch ausgetretenes Trafoöl in Verbindung mit Lichtbögen rasch im Inneren des Gebäudes aus. Raucheintritt in die Lüftungsschächte und starke Vernebelung der Flurbereiche in allen drei Etagen. Zwar haben die meisten Mitarbeiter an diesem späten Nachmittag das Gebäude bereits verlassen, doch zwei Monteure arbeiten noch im Kellergeschoss und mehrere Personen befinden sich in einem  Besprechungsraum im oberen Geschoss.

Wie ein Ernstfall wurde die Übung absolviert. Feuerwehrtrupps holten die Monteure aus dem Feuer, die vermissten Personen wurden nach und nach über eine Leiter oder durch das stark vernebelte Treppenhaus gerettet. Die Löschzüge aus Saffig, Plaidt, Kruft, Kretz und Nickenich waren im Einsatz. Auch das THW, DRK und die DLRG waren vor Ort, um eine Erstversorgung der Verletzten sicher zu stellen. An der zweistündigen Alarmübung waren rund 80 Feuerwehrleute und acht Fahrzeuge beteiligt.

RWE-Mitarbeiter Hans-Josef Adams vom Organisationsteam zeigte sich sehr zufrieden mit dem Verlauf: “Voraussetzung für die erfolgreiche Zusammenarbeit sind eine gut ausgebildete Mannschaft und eine technisch moderne Ausrüstung. Wenn es darauf ankommt, arbeiten die fünf Feuerwehren in der Verbandsgemeinde, die allesamt eine eigene, individuelle Identität haben, Hand in Hand zusammen und werden zu einem eingeschweißten Team. Diese vertrauensvolle Zusammenarbeit könne schlussendlich Leben retten und Schaden abwenden“.

 

„Westnetz hat viele Gemeinsamkeiten mit der Feuerwehr. Nicht nur Naturkatastrophen, wie die Orkane Lothar, Kyrill und Xynthia, sondern auch kleinere Ereignissen verbinden das Energieversorgungsunternehmen und die Feuerwehr. Wir arbeiten stets partnerschaftlich zusammen, sei es beispielsweise bei einem Brand, wenn ein Wohnhaus spannungslos gemacht werden muss, gemeinsame Brandschutzübungen oder die Kommunikation. Deshalb haben wir diese Alarmübung der Verbandsgemeinde Pellenz auch gerne unterstützt“, betont Thomas Hill, Leiter des Regionalzentrums.